logo
Start
Willkommen
LiveOnStage
Über die Band
TdN 2012 Duderstadt
Soundmix Bad Münder
Unsere Songs
Record your Band
Fotoalben/Berichte
Gästebuch
Kontakt
Links
Presse_&_Technik
Spass_muss_sein
interner Bereich
Impressum

Traktoren- und Maschinentreffen in Silberborn bei Holzminden

 

 

Es würde kein Auftritt wie jeder andere sein, das war uns schon im Vorfeld klar, zudem war er relativ weit weg und mega zeit- und arbeitsintensiv.

 

Eigentlich wollten wir mit den Schützenfest-Erfahrungen aus dem Jahr 2008 derartige Auftritte gar nicht mehr annehmen und so reichten unsere Gefühle im Vorfeld von "flau" über "erwartungsvoll" bis "alles wird gut".

 

Auch der Veranstalter betrat Neuland - zum ersten Mal eine Live-Band, ob das wohl gut geht? Zur Sicherheit besorgte er eine etwas größer dimensionierte PA, denn "druckvoll soll es sein", was wir in Silberborn bei Holzminden abliefern wollten.

 

Und so ging es dann los ... treffen um 11.30 Uhr, eine Stunde Instrumente verladen, Abfahrt um 13.00 Uhr, knapp 90 Minuten Fahrzeit bis wir schon aus der Entfernung einen fliegenden Trecker gesehen haben und wussten, dass wir hier richtig sind.

 

Es war ordentlich was los ... da hatte so mancher sein "Schätzchen" auf Hochglanz poliert, an jeder Ecke wurde gefachsimpelt, für jeden war was dabei. Hier kamen wirklich alle Besucherinnen und Besucher auf ihr Kosten.

 

 

Für uns hieß es nun erst einmal die Fahrzeuge entladen und die Bühne bestücken. Wir haben wirklich nicht gekleckert, denn es sollte ja ein besonderer Abend werden ... vergrößerte Anlage, Licht in bisher noch nicht da gewesener Dimension und Kabel ohne Ende. Aber da alle einen guten Job gemacht haben, konnten wir bald vermelden, dass das Equipment spielbereit ist. Wir haben dann auch pünktlich um 20.00 Uhr begonnen. Allerdings war die Resonanz im Zelt eher wie befürchtet und nicht wie erhofft. Die Jungs an der Zapfanlage hatten zur Sicherheit ihre "Mickymäuse" mitgebracht und aufgesetzt (oops, da waren wir anfangs wohl etwas laut ... aber das hat sich später deutlich gebessert). Zudem war draußen noch der Bär los - Essen und Trinken schmeckte den Gästen bei strahlendem Sonnenschein ... und die Band war ja laut genug, sodass man auch draußen noch sehr gut zuhören konnte.

 

 

Nun ja, so war das eigentlich nicht geplant. Allerdings hatte sich die Situation dann ab 21.00 Uhr deutlich zu unseren Gunsten verändert. Heiko hatte inzwischen den Sound der geliehenen Anlage im Griff und aus "laut" wurde dann tatsächlich "druckvoll". Außerdem wurde es draußen deutlich kühler, die Mücken starteten die ersten Großangriffe und das Fassbier im Zelt tat ein Übriges.

 

 

Für uns begannen knapp dreieinhalb Stunden, die wir wohl so schnell nicht vergessen werden. Die Stimmung wurde von Minute zu Minute besser, wir konnten spielen, was wir wollten ... es wurde gefeiert, mitgesungen (besonders bei den Country Roads, Beinhart und Marmor, Stein und Eisen bricht) und getanzt.

 

Es spielten sich manche gar seltsame Szenen vor der Bühne ab ... bei "Aloha He" saßen die Gäste plötzlich auf dem Holzfußboden und simulierten eines der "tausend Boote, die auf uns zu hielten" ... was für eine Stimmung.

 

 

Natürlich hat das bei uns ungeahnte Kräfte freigesetzt, denn wir hatten gegen 0.30 Uhr nach insgesamt über vier Stunden Spielzeit unser komplettes (!!) Programm durchgespielt.

 

    

  

Unsere Saiten-Akrobaten hatten Blasen an den Fingern, André (Schlagzeug) konnte sich am nächsten Tag das Fitness-Studio sparen und meine Frau kam tagsdrauf auch mal zu Wort, denn meine Stimme war fast weg.

 

Es war ein wirklich toller Abend, wenn dann nicht jedes Mal zum Schluß doch wieder eine Ernüchterung auf uns zu käme ... das Abbauen ... also wieder alle Sachen runter von der Bühne (wo haben sich eigentlich die Roadies wieder versteckt??), die Autos packen und in finsterer Nacht über den Solling und den Ith (alter Schwede, was für fiese Kurven) zurück nach Hannover. Die Sachen zurück in den Probenraum stellen, ab nach Hause, kurz unter die Dusche und dann die müden Knochen ausstrecken ... man waren wir platt ...

 

Platt aber glücklich, denn so haben wir uns den Tagesverlauf dann doch nicht vorgestellt.   

 

 

Für ein paar eindrucksvolle Impressionen bitte auf "Weiter" klicken. 

Weiter
Without Fear  | withoutfear@gmx.com